Technische Information

Die INTERNORMEN - Purifier - Systems (IFPM / IFPS) scheiden Partikelverschmutzung, Gase und Wasser aus Hydraulik- und Schmierölflüssigkeiten ab.
Die Angebotspalette umfaßt neben mobilen auch stationäre Anlagen. Die Größe staffelt sich in IFPM 21, IFPM 31, IFPM 71, IFPS 71 und IFPS 101.

Durch die Verringerung der Flüssigkeitsalterung, Beibehaltung der Schmierfähigkeit und Herabsetzung des Luft- und Wassergehaltes werden die Betriebssicherheit des gesamten Systems und die Lebensdauer der eingesetzten Fluide erhöht Durch die Wasserabscheidung wird ebenfalls die Säurebildung reduziert, welches eine Vermeidung von Korrosion im Flüssigkeitssystem zur Folge hat. Säuren entstehen bei der Hydrolyse der Flüssigkeit. Metallische Partikel, die sich im System befinden, beschleunigen durch ihre katalytische Wirkung diesen Vorgang noch.

Die IFPM/IFPS scheiden freies Wasser, freie Gase, gelöstes Wasser und gelöste Gase zu einem sehr hohen Prozentsatz ab. Partikelverschmutzung wird im Ölaustrittsfilter abgeschieden. Je nach Verschmutzungsart kann zwischen einem sehr feinen Filter und einem groben Filter gewählt werden. Dadurch wird eine der Anwendung entsprechende Reinheit des Fluids erreicht.

Betriebsprinzip der IFPM / IFPS :

Die zu reinigende Flüssigkeit wird durch ein Vakuum, erzeugt durch eine Vakuumpumpe, in das Reinigungssystem eingesogen.
Sie fließt über einen kleinen beheizbaren Tank mit einer 3000 Watt- Heizung und wird so auf die Betriebstemperatur vorgewärmt. Die Höhe der Temperatur ist mittels der elektronischen Steuerung einstellbar.
Hat die Flüssigkeit die eingestellte Betriebstemperatur erreicht, schaltet die Heizung automatisch ab.
Über ein Magnetventil gelangt eine definierte Menge der Flüssigkeit in den Vakuumbehälter. Die eintretende Flüssigkeit verteilt sich über das in der Vakuumkammer befindliche Z erstreuungsmaterial, welches die Oberfläche der Flüssigkeit pro Volumeneinheit vergrößert. Freies und gelöstes Wasser verdampft aufgrund der Senkung der Siedetemperatur des Wassers im Vakuum.
Umgebungsluft wird über einen Luftfilter und ein Drosselventil in die Vakuumkammer eingelassen. Diese Luft bewegt sich entgegen der Flüssigkeitsrichtung nach oben. Wasser und Gas verbinden sich im aufsteigenden Luftstrom und treten nach Verlassen der Vakuumkammer in die Vakuumpumpe . Von dort wird das Wasser- Gas- Gemisch in einen Kondensatbehälter bzw. in die Atmosphäre befördert.